H-Serie verschwindet, B-Serie als Einstieg: Intel 900er Chipsatz-Parameter enthüllt, insgesamt eine Stufe höher
H-Serie verschwindet, B-Serie als Einstieg: Intel 900er Chipsatz-Parameter enthüllt, insgesamt eine Stufe höher

Wie wird die nächste Generation benannt?
Intels nächste Generation der 900er Serie Chipsätze wurde bereits geleakt. Diese sind allesamt neue Chipsätze für Nova Lake-S Desktop-CPUs und umfassen fünf Hauptserien: Z990, Z970, W980, Q970 und B960.
Aufmerksame Leser haben es sicherlich schon bemerkt: Hey! Wo ist der H910? Richtig, die H-Serie fehlt in dieser Generation, und es gibt einen zusätzlichen Z970. Als die Zahlen noch zweistellig waren, endeten sie tatsächlich mit 7, wie z.B. Z97, Z87, Z77. Später, bei der 400er Serie, hob Intel die Zahlen auf x90 an, um die Namensgebung von X470 des Konkurrenten zu vermeiden, bis hin zum jetzt geleakten Z990. Nun kehrt Zx70 wieder zurück.
Zunächst ist zu beachten, dass 900er Serie Chipsatz-Motherboards einen neuen Anschluss, LGA1954, benötigen. Dieses Motherboard wird zeitgleich mit Nova Lake-S auf den Markt kommen.
Nun zu einer detaillierten Vorstellung jedes Chipsatzes. Im High-End-Bereich gibt es die Z990- und Z970-Versionen. Beide Motherboard-Versionen sind übertaktbar und bieten mehr Funktionen als andere Chipsätze. Der Flaggschiff-Chipsatz Z990 bietet insgesamt 48 PCIe-Kanäle, zwei USB4/TB4-Ports, 12 PCIe 5.0-Kanäle, 12 PCIe 4.0-Kanäle, 8 SATA 3.0-Ports, bis zu 5 USB 3.2 20 Gbps-Ports und unterstützt IA OC, BCLK und Speicher-OC.
Für den Z970-Chipsatz hat Intel 34 PCIe-Kanäle und einen USB4/TB4-Port konfiguriert. Der Chipsatz verfügt nicht über PCIe 5.0-Kanäle, aber über 14 PCIe 4.0-Kanäle, die Hälfte der SATA III-Ports (4 Paare von 8) und bis zu 2 USB 3.2 20 Gbps-Ports. In Bezug auf die Übertaktungsfunktionen behält die Plattform die Unterstützung für IA OC und Memory OC, aber BCLK OC wird auf Z990-Motherboards beschränkt sein.
Bei den Consumer-Einstiegs-Motherboards wird die B-Serie zum Einstiegsmodell. Im Vergleich zum Z-Chipsatz ist der B960 jedoch fast identisch mit dem Z970. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die CPU-Übertaktungsunterstützung deaktiviert ist. Die Speicherübertaktung bleibt natürlich erhalten.
Die anderen beiden sind W980 und Q970. Die W- und Q-Serien sind für Workstations bzw. kommerzielle Produkte gedacht. Der W980-Chipsatz ist dem Z990 ähnlich, aber die CPU-Übertaktungsfunktion ist deaktiviert, während die Speicherübertaktungsfunktion erhalten bleibt, da die Stabilität im Vordergrund steht. Der Q970 bietet etwas mehr Erweiterbarkeit als der Z970, aber alle drei Übertaktungsfunktionen sind deaktiviert.
Das Ergebnis ist offensichtlich: Wer das umfassendste und vollständigste Erlebnis wünscht, sollte sich für das Z990-Motherboard entscheiden, da Intel nicht nur eine äußerst leistungsstarke Erweiterung bietet, sondern auch die Spielbarkeit für Hardcore-Gamer erhöht, d.h. das BCLK-externe Taktübertakten freigibt. So gesehen wirkt das Z970-Motherboard in der Mitte etwas deplatziert – Übertakter greifen zum Z990, und für nicht-übertaktende Spieler ist der B960 mit ausreichend Material ausgestattet.
Der Leaker twi@jaykihn hat auch klargestellt, dass es diesmal keine Einsteiger-Motherboards der H-Serie gibt, wie z.B. H910 und H970.
Es wird erwartet, dass wir Ende Mai einige 900er Serie Motherboard-Designs von Herstellern sehen werden, und die endgültige Veröffentlichung könnte, wenn der neue CEO hart genug durchgreift, frühestens im dritten Quartal erfolgen, ansonsten werden wir sie wahrscheinlich erst im vierten Quartal sehen.





