YAML regiert immer noch die Welt, aber KI verändert das DevOps-Spiel
Lasst mich mit einer Geschichte beginnen.
Letzte Woche traf ich einen erfahrenen DevOps-Ingenieur, der mir sagte: "2025 ist es schwierig, in DevOps einzusteigen, aber 2026 ist es ein völlig anderes Spiel."
Warum? Weil KI die Erwartungen aller verändert hat.
YAML: Die universelle Sprache von DevOps
Bevor wir über KI sprechen, lasst uns eine Tatsache anerkennen:
"YAML is the official language of DevOps. Kubernetes, Helm, ArgoCD, Ansible, GitHub Actions, GitLab CI, Azure DevOps, GCP Cloud Build—all use YAML. GET GOOD AT YAML." — @livingdevops
Du kannst Einrückungen hassen. Du kannst das Durcheinander von Leerzeichen und Tabulatoren verfluchen. Aber du kannst YAML nicht entkommen.
Interessanterweise wird dieses Paradigma "Konfiguration als Code" im Zeitalter der KI noch wertvoller – denn KI ist am besten darin, strukturierte Texte zu generieren, und YAML ist genau das: strukturierter Text.

Der doppelte Einfluss von KI auf DevOps
KI hat zwei scheinbar widersprüchliche Auswirkungen auf DevOps:
1. Senkung der Einstiegshürde
- KI kann CI/CD-Pipelines generieren
- KI kann Terraform-Code schreiben
- KI kann Kubernetes-Fehler erklären
2. Erhöhung der Erwartungen
- Da KI Code generieren kann, solltest du schneller liefern
- Da KI debuggen kann, warum gibt es noch Ausfälle?
- Da die Tools so leistungsstark sind, solltest du mehr Dienste verwalten
Das Ergebnis ist: Die Tools sind leistungsstärker geworden, aber der Druck auf die Ingenieure ist ebenfalls gestiegen.
Systemdesign ist keine Magie, sondern ein Muster
Ein DevOps-Ingenieur schrieb:
"System design is not magic. It is patterns. Learn these 12 architecture concepts and suddenly every whiteboard interview feels like easy mode." — @SiddarthaDevops
Dies ist der Teil, den KI nicht ersetzen kann. Mustererkennung erfordert Erfahrung, erfordert Fehler, erfordert, dass man um drei Uhr morgens geweckt wird, um Produktionsvorfälle zu beheben.
KI kann dir sagen, "wie man es macht", aber sie kann dir nicht sagen, "warum man es so macht".
Karriereempfehlungen für DevOps im Jahr 2026
Wenn du im Jahr 2026 in den DevOps-Beruf einsteigen oder dich weiterentwickeln möchtest, hier einige praktische Ratschläge:
- YAML ist immer noch wichtig: Lerne die Syntax, nur weil KI sie generieren kann, heißt das nicht, dass du sie nicht lernen musst
- Verstehe die zugrunde liegenden Prinzipien: KI generiert Code, du bist dafür verantwortlich zu verstehen, was der Code tut
- Beherrsche das Debuggen: KI kann Code schreiben, aber das Debuggen erfordert immer noch menschliche Intuition
- Konzentriere dich auf Sicherheit: DevSecOps ist keine Parole, sondern eine Notwendigkeit
- Nutze KI-Tools: Verwende Copilot, verwende ChatGPT, aber überprüfe immer die Ausgabe
Eine wahre Geschichte
Jemand hat einen Tweet mit nur zwei Worten gepostet: "Real".
Dazu ein Bild, wie er am Freitag Code bereitstellt und das ganze Wochenende keine Probleme auftreten.
"Deployed on Friday and it didn't break over the weekend" — @devops_nk
Das ist das kleine Glück eines DevOps-Ingenieurs. KI kann dir helfen, Code zu schreiben, aber das Gefühl der Erleichterung nach einer erfolgreichen Bereitstellung am Freitag ist ein menschliches Privileg.
Fazit
DevOps entwickelt sich weiter, aber der Kern bleibt derselbe: Code zuverlässig vom Laptop des Entwicklers in die Produktionsumgebung zu bringen.
KI ist ein Beschleuniger, kein Ersatz. Beherrsche die Werkzeuge, verstehe die Prinzipien, bleibe bescheiden.
Und habe Respekt vor den Einrückungen in YAML.





